RDB e.V.
Ring Deutscher Bergingenieure
Der Verband von Ingenieuren, Technikern und Führungskräften.
Bezirksverein: RDB e.V. BV - Dortmund Nord

Heute ist Mittwoch , der 18.09.2019

September2019
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Schildausbau

Bericht über:

  Exkursion 2008 ins Erzgebirge  
   
  am 15. Juni 2008 ins Erzgebirge  
   
  Auch in diesem Jahr haben wir uns für eine Exkursion in ein traditionsreiches und geschichtsträchtiges Bergbaugebiet entschieden. Vom 15.06. bis zum 21.06.2008 sind wir ins Erzgebirge gefahren. Als unseren Standort wählten wir die historische Bergstadt Annaberg- Buchholz. Reiche Zinn- und Silbervorkommen haben das Erzgebirge nachhaltig geprägt. Viele Bergbrüderschaften halten die Traditionen bis heute lebendig. Unsere Reise wurde von unseren Kameraden Karlheinz Droste und Gerd Tille geplant und organisiert. Hierfür bedankt sich unsere Reisegruppe (28 Personen) auf das herzlichste.  
   
  Jens Weissflog und "Wir"
 
  Gruppenaufnahme mit Jens Weissflog. auf dem 1215 m hohen Fichtelberg bei Oberwiesenthal.
  Foto 1: Karlheinz Droste
   
  Der zweite Tag in Annaberg Buchholz begann mit einer Stadtführung im Hotel "Wilder Mann", erstmalig bereits 1501 erwähnt, im Raum "Silberbaum". Dieser jetzt als Restaurant eingerichtete Raum mit einer einmaligen Holzdecke, die mit Ochsenblut konserviert ist, war die gute Stube des Ratsherren und Bergwerksbesitzers Thomson.  
   
  Hotel "Wilder Mann"
 
  Hier der Beginn unserer Führung: Hotel "Wilder Mann", unsere Bleibe in Annaberg-Buchholz.
  Foto 2: Karlheinz Droste
   
  Als man 1491 auf dem Schreckenberg auf die ersten Silbererzgänge stieß, begann man auf Geheiß des Landesherren Georg des Bärtigen 1496 eine geregelte Siedlung anzulegen. Ab 1501 wurde die Siedlung St. Annaberg genannt. Die reichen Silbererzvorkommen ließen die Stadt schnell wachsen, sodass Annaberg in der Zeit (8.000 Einwohner) zu den größten Städten im deutschen Sprachraum zählte. 1501 bis 1503 bauten die Franziskaner ihr Kloster. Während der Reformation, die 1539 eingeführt wurde, wurden die Mönche vertrieben oder traten zum reformierten Glauben über. Heute sind von dem Kloster noch einige Mauern erhalten.  
   
  1522 zog Adam Ries in die Stadt und war dort bis zu seinem Lebensende als Rechenmeister und Bergbeamter tätig. Er war es, der die arabischen Zahlen und die Null einführte und verschiedene Rechenbücher heraus gab. Im 16. Jahrhundert gewann Klöppeln und die Fertigung von Borten große Bedeutung. Hier ist Barbara Uthmann zu erwähnen. Das Wohnhaus ist am Markt 8 noch zu sehen. Sie beschäftigte bis zu 900 Frauen und exportierte die Produkte bis nach Nordamerika und war Lieferant verschiedener Höfe.  
   
  1502 bis 1511 ist die Bergkirche St. Marien gebaut worden. Die Kirche wurde durch den Büchsenpfennig der Annaberger Knappschaft finanziert. In dieser Kirche war bis Ende des 19. Jahrhunderts ein Bergprediger angestellt. Die Kirche wurde ausschließlich für Andachten der Bergleute genutzt. In der großen Kirchgasse steht das so genannte Tetzel Haus. Hier hat der Ablassprediger Tetzel, der Annaberg zweimal besucht hat, gewohnt. Er war deshalb so gefragt, da er Ablass für Sünden, die noch begangen werden konnten, verkauft hat. Nach der Reformation musste er aus der Stadt fliehen und seine Geldtruhe zurück lassen. Die Truhe ist heute noch in der St, Annenkirche zu sehen.  
   
  Mit dem Bau der St. Annenkirche wurde 1492 begonnen. Es dauerte 26 Jahre, bis der Bau vollendet war. Die Kirche ist ein Zeugnis jener Blütezeit. Zu bewundern ist das spätgotische Schlingengewölbe, die in der Mitte stehende Kanzel, die Reliefs an den Emporen und der Bergaltar von Hans Hesse, der von den Knappschaften gestiftet wurde. Auf der Rückseite des Altars sind alle Produktionsschritte von der Erzgewinnung bis zur Münzprägung dargestellt. Zu der Zeit gab es in Annaberg 200 Schächte, und das erfolgreichste Förderjahr war 1537, in diesem Jahr sind 14.530 kg Silber gefördert worden. Der Wert des Silbers betrug 333.465 Gulden. 1892 wurden die letzten Gruben in Annaberg "Himmelfahrt" und "Briccius" stillgelegt.  
   
  Der Bergaltar
 
  Der Bergaltar in der Annen-Kirche von Hans Hesse.
  Foto 3: Karlheinz Droste
   
  Am Nachmittag machten wir eine Grubenfahrt im Besucherbergwerk "Im Gößner" und besuchten das Museum. 1985 ist im Keller des Hauses Kupferstr. 12 ein bergmännischer Hohlraum entdeckt und der Bergaufsicht gemeldet worden. Bei den daraufhin durchgeführten Erkundungsbohrungen ermittelte man im Hof des Museums einen Hohlraum und entschloss sich, einen Schacht im anstehenden Gneis abzuteufen. Hier stieß man in 12 m Tiefe auf Grubenbaue, die in der Zeit bis 1538 im Erzgang "Silbermühlen Flache" betrieben wurden. Die gefundene Strecke endete an besagtem Haus. Der Erzgang durchschneidet das ganze Stadtgebiet in NW - SO Richtung. Da man auf den eigentlichen "Gößner Schacht" in frühen Zeiten ein Wohnhaus gebaut hat und so die Grubenbaue nicht mehr zugänglich waren, ist der Untertagebereich noch vollständig im Ursprungszustand erhalten. Die Grube ist nach dem Besitzer Andreas Gößner benannt. 1995 wurde das Besucherbergwerk eingeweiht.  
   
  Nach dem 2. Weltkrieg sind, auf Befehl des sowjetischen Stadtkommandanten, Annaberg und Buchholz vereinigt worden. Die Förderung der Uranerze sorgte in den fünfziger Jahren wieder für ein kurzes Aufleben des Bergbaus.  
   
  Am nächsten Tag war als erstes das Schloss Augustusburg unser Ziel. Von 1568 bis 1572 ist das Schloss, auf dem 516 m hohen Schellenberg, oberhalb der gleichnamigen Stadt, von Kurfürst August von Sachsen errichtet worden. Der Baumeister war der Bürgermeister von Leipzig H. Lotter. Der Bau und die Pläne, die er anfertigte, erfolgten nach einem bereits fertigen Holzmodell. Die Bauzeit betrug nur 4 Jahre. 1.000 Handwerker waren daran beteiligt. 1571 entließ der Kurfürst H. Lotter. August von Sachsen war nicht mit den hohen Baukosten und dem Baufortschritt einverstanden und übergab die Arbeit an Graf zu Lynar, der den Bau vollendete.  
   
  Zum Schloss Augustusburg
 
  Am Eingang zum Schloss Augustusburg bei Chemnitz.
  Foto 4: Karlheinz Droste
   
  In der Schlosskirche steht der Holzschnitzaltar von Lukas Kranach dem Jüngeren. Das Altarbild zeigt die Fürstenfamilie mit 15 Kindern. Anschließend besichtigten wir das Brunnenhaus. Das Schloss benötigte viel Wasser, es musste beschwerlich aus dem Tal mit Wagen herauf gefahren werden. Um hier eine bessere und sichere Wasserversorgung zu gewährleisten, wurde dem Freiberger Bergmeister Hans Planer 1568 der Auftrag erteilt, einen Brunnenschacht im Quarzporphyr-Gestein abzuteufen. Der Brunnenschacht hat oben einen Durchmesser von 4 m und verjüngt sich nach unten bis auf 3,5 m. Bei einer Teufe von 130,5 m stieß man 1577 endlich auf Wasser. Der Tagesvortrieb, der erst von Bergleuten und später von Gefangenen erreicht wurde, betrug 3 bis 7 cm. Nachdem das Goepelhaus gebaut war, sind täglich 12.000 Liter Wasser in 125 Liter fassenden Gefäßen gefördert worden. Diese Menge Wasser wurde für die vielen Pferde und Menschen benötigt. Der Brunnen ist bis 1891 genutzt worden. Individuell konnte man das Motorrad- oder das Jagdmuseum nach der Führung besuchen.  
   
  Auf der Rückfahrt nach Annaberg Buchholz besuchten wir noch das technische Museum in Frohnau, den Frohnauer Hammer. Der Frohnauer Hammer ist ein Zeugnis der frühen Eisenindustrie in Sachsen. Die erste Erwähnung war 1436 als Getreidemühle. Später wurden hier Münzen, der "Schreckenberger", geprägt und Werkzeuge für den Bergbau und die Landwirtschaft hergestellt. Der Antrieb der Hämmer, Schleifsteine und Blasebälge war die Wasserkraft. 1904 ist das Hammerwerk stillgelegt worden. 1910 wurde es das erste Industriemuseum in Sachsen. Es ist in seinem damaligen Zustand erhalten worden. Gegenüber liegt das Herrenhaus der Hammerherren. Hier sind die Wohnräume des ehemaligen Hammermeisters Martin zu besichtigen. Weiterhin wird von einer Klöpplerin die traditionsreiche Technik des Klöppelns vorgeführt. Für uns eine unbezahlbare Arbeit.  
   
  Im Museum
 
  Im technischen Museum von Frohnau, der Frohnauer Hammer.
  Foto 5: Karlheinz Droste
   
  Heute am 4. Tag war eine Fahrt nach Karlsbad angesagt. Die Stadt ist durch ihre 14 Thermalquellen bekannt. Die stärkste Quelle sprudelt in den Kolonaden, sie ist 72 Grad heiß, fördert 2.000 Liter/ Minute und schießt 14 m in die Höhe. Das Mineralwasser wird getrunken und man badet darin. Heilwirkungen sind für Leber-, Nieren- und Magenbeschwerden und Gicht angesagt. Ab 1870 erhielt der Kurbetrieb durch den Anschluss an das europäische Eisenbahnnetz großen Auftrieb. Die historischen Kureinrichtungen laden zum Bummeln und Verweilen ein. Bekannt ist das Grandhotel Pupp, an der Tepla gelegen, und sehenswert ist die russisch-orthodoxe Kirche St. Peter und Paul mit den goldenen Kuppeldächern. Die Stadt wurde wiederholt vom Brand und Hochwasser heimgesucht. Wir konnten die Hochwassermarken vom 24. November 1890 an einem Hotel sehen. Die Marke war ca. 3 m über dem Niveau der Straße angebracht. Nach dem Ende des kommunistischen Regimes ist der Kurbetrieb wieder international, und viele Gebäude in der Stadt sind bereits restauriert.  
   
  Kirche St. Peter und Paul
 
  Die russisch-orthodoxe Kirche St. Peter und Paul in Karlsbad.
  Foto 6: Karlheinz Droste
   
  In der Kirche
 
  Der Altar der Kirche St. Peter und Paul.
  Foto 7: Karlheinz Droste
   
  Auf der Rückfahrt, nach einem kurzen Stopp auf dem Fichtelberg, waren wir bei dem bekannten Skispringer, Jens Weissflog, jetzt Hotelier in Oberwiesenthal, zum Kaffee angemeldet. Hier wurden wir von Jens Weissflog, der von 1984 bis 1996 immer führend im Skispringen war und viele internationale und olympische Medaillen gewonnen hat, begrüßt. Er hat alle Fragen unserer Kameraden zu seiner sportlichen Laufbahn beantwortet. Anschließend stellte er sich noch mit uns zu einem Gruppenfoto zur Verfügung. Alle waren von dem bescheidenen Auftreten des großen Sportlers beeindruckt.  
   
  Am Donnerstag genossen wir die Gastfreundschaft des BV Bergakademie Freiberg. Durch den BV-Vorsitzenden Dr. Wiesner und Dr. Eulberger wurden wir bestens betreut. Der größere Teil unserer Gruppe befuhr unter der Führung des Kameraden Dr. Eulberger die Schachtanlage "Reiche Zeche", die ihre Anfänge im 14. Jahrhundert hat und seit Beginn des 20. Jahrhunderts der TU Bergakademie Freiberg als Lehrbergwerk dient. Für uns Steinköhler war es ein besonderes Erlebnis, die teilweise Jahrhunderte alten Strecken des historischen Silberbergwerks zu befahren, deren mühsame Herstellung anhand der noch sichtbaren Schlägelspuren auch heute noch nachvollzogen werden kann. Einige Unverdrossene befuhren über Fahrten dann noch die ehemalige Radstube, in der ein zur Wasserhebung dienendes Wasserrad untergebracht war, das Bestandteil eines umfangreichen Systems zur Nutzung der Wasserenergie im Erzgebirge war und seit dem 16. Jahrhundert die Voraussetzung schuf, auch in größere Teufen, die wegen der steilstehenden Gangerzlagerstätten früh erreicht waren, vordringen zu können.  
   
  Auf der "Reichen Zeche"
 
  Begrüßen auf der "Reichen Zeche". Von links die Kameraden Siegfried Gembusch, Dr. Wiesner, Dr. Eulberger, Karlheinz Droste, Klaus Swart, Dr. Volker Schacke.
  Foto 8: Karlheinz Droste
   
  Unter Tage
 
  Grubenfahrt auf der Schachtanlage "Reiche Zeche".
  Foto 9: Karlheinz Droste
   
  Zeitgleich zur Grubenfahrt führte der Kamerad Dr. Wiesner die anderen Teilnehmer unserer Gruppe zu historisch interessanten Stätten in und um Freiberg und vermittelte Eindrücke, die für Besucher sonst nicht zugänglich sind.  
   
  Ein gemeinsamer Rundgang durch die Mineraliensammlung und die Ausstellung von Bergbaumodellen, mit denen bereits vor über 200 Jahren die Funktionsweise verschiedener Maschinen verdeutlicht wurde, rundeten das Vormittagsprogramm ab.  
   
  Anschließend befuhren wir die Tagesanlagen der Schachtanlage "Alte Elisabeth", ebenfalls eine Lehrgrube der Bergakademie Freiberg. Beeindruckend waren das Brendelsche Hüttengebläse von 1831, die Balancierdampfmaschine von 1848 und die Förderanlage für den tonnlägigen Schacht, vor der das Bild mit unseren Gastgebern aufgenommen wurde.  
   
  Bei einer anschließenden Führung lernten wir die Stadt Freiberg kennen; für uns Bergleute war die Bergakademie, die 1765 gegründet wurde und damit die älteste montanwissenschaftliche Universität der Welt ist, von besonderem Interesse. Am Obermarkt wurden wir mit dem Steigerlied aus dem Rathaus begrüßt, das auf Glocken aus Meißener Porzellan gespielt wird. Einen weiteren Besuch ist das imposante Schloss Freudenstein wert, in dem das Bergarchiv und demnächst eine mineralogische Sammlung untergebracht ist. Den Kameraden vom BV Bergakademie Freiberg nochmals einen herzlichen Dank für den schönen und erlebnisreichen Tag.  
   
  Am Freitag besuchten wir nach einer Fahrt durch das schöne Zschopautal den heute wegen seiner Spielwarenproduktion bekannten Ort Seiffen. Der Name des 1324 erstmalig urkundlich erwähnten Ortes leitet sich von der ursprünglich angewendeten Technik des "Ausseifens" oder Auswaschens des hier gewonnenen Zinnerzes ab. Durch die zinnhaltigen Gebiete wurden Wassergräben geleitet und an mehreren Stellen hintereinander gestaut. Oberhalb dieser Staudämme rissen die "Seifner" die zinnhaltigen Erdmassen mit Breithauen los und warfen sie in die Gräben. Mit "Seifengabeln" wurde das Gemenge so aufgerührt, dass die Feinsedimente und Pflanzenteile fortgespült wurden, während Sand und die Zinngraupen im langsam fließenden Wasser vor den Staudämmen sedimentierten.  
   
  In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erfolgte der Übergang zur Zinnerzgewinnung im Tiefbau. In den folgenden Jahrhunderten nahm die Bedeutung des Seiffener Zinnerzbergbaus wegen abnehmender Metallgehalte im Erz, Erschwernissen beim Abbau und billigerer Importe ab. 1849 wurde das Seiffener Bergamt geschlossen, und eine lange Tradition ging damit zu Ende. Heute zeugen noch zahlreiche Halden und Berggebäude im Ortszentrum von den bergbaulichen Aktivitäten. Eine Besonderheit sind zwei große Bingen (Pingen), die als Senkungstrichter über untertägigem Weitungsbau und durch anschließenden Tagebau entstanden sind.  
   
  Schon in der Blütezeit des Erzbergbaus waren die Bergleute wegen der schlechten Einkommenssituation gezwungen, einen Nebenberuf auszuüben. Wegen des Holzreichtums des Erzgebirges wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts begonnen, Holzspielzeug herzustellen. Das Drechseln wurde dabei als rationelle Technik – bis heute – angewendet. Die vorhandenen Wasseranlagen aus dem Erzbergbau wurden weiter genutzt; so wurden z.B. aus den ehemaligen Pochstätten die Stempel entfernt und dafür Drechselbänke eingebaut. Seiffen ist heute der bedeutendste Ort der erzgebirgischen Spielzeug- und Weihnachtsschmuckproduktion. Bei einem Rundgang durch den Ort besuchten wir auch die bekannte, 1779 geweihte, Bergkirche und einen Handwerksbetrieb, in dem auf traditionelle Weise Holzspielzeug gefertigt wird.  
   
  Bergkirche in Seiffen
 
  Bergkirche in Seiffen
  Foto 10: Karlheinz Droste
   
  Holzspielzeug
 
  Holzspielzeug im Handwerksbetrieb von Seiffen.
  Foto 11: Karlheinz Droste
   
  Die Verfasser dieses Berichts sind unser Vorsitzende Dr. Volker Schacke und unser Schatzmeister Harald Schröder.  
   
  Ende  
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